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Aosta Tal: Mediterraner Lebensstil und Berggiganten


            

Das Tal von Aosta ist eingerahmt von einigen der berühmtesten Berge und Berggruppen der Alpen: Mont Blanc, Monte Rosa, Matterhorn und Gran Paradiso. Mit einer Erhebung von Meeresniveau auf mehr als viertausend Meter, schaffen sie ein spektakuläres Panorama für jede Outdoor Sportart - und sie bieten für jeden die Herausforderung, die er braucht.

Aber Aosta ist mehr als nur Berge: eine Mischung aus alpinem und mediterranem Lebenstilen und Küchen und in den Tälern schöne Städte und Dörfer, die bereits für sich eine Reise wert sind.

All dies kann leicht von Italien, der Schweiz oder Frankreich erreicht werden und bietet genug für ein verlängertes Wochenende. Vor allem in der Nachsaison kann die Schönheit dieses Tals voll ausgekostet werden, unabhängig davon ob man nur Erholung sucht, wandern will oder einige der höchsten Berge der Alpen besteigen möchte.

Basis Information
Wetter
Karten
 
Reise Information
Anreise
Unterwegs
Unterkunft
Aktivitäten
Wandern
Bergsteigen
 
Specials
Was man nicht verpassen sollte...
Was man lassen sollte...
 

Basis Information
- Italian Tourist Web Guide für Aosta Valley von itwg
- Courmayeur.net

Wetter
- Yahoo! Wetter für Aosta
- Intellicast Vorhersage für Aosta
- Wetter Vorhersage für Ost- und Westalpen von alpinismus.de
- Regionale Vorhersage Aosta Tal mit Bergwetterbericht von bergwelt.de

Maps
Für das Tal eignen sich je nach Anspruch vor allem die Kompass Karten (1:50.000, #85, 86, 87) oder die des Istituto Geografico Centrale IGC (1:25.000, #101-102 und 107-109). Für einen Überblick könnt Ihr die folgenden Karten nutzen.
-
Gebietskarte von National Geographic
- Regionale Karte für das Tal von itwg
- Karte (1:50.000) (180k) der Tour zur Becca di Viou
- Karte (1:50.000) (180k) der Tour zum Lago di Goletta
- Karte (1:50.000) (145k) des Mont Blanc Gebietes

Reise Information

Anreise
Das Aosta Tal wird am einfachsten über den Gran San Bernardo Tunnel (Hin-Zurück ca. 25 EURO) oder den Montblanc Tunnel erreicht. Wenn Ihr eher vom Osten kommt, könnt Ihr die Autobahn von Turin nach Aosta nehmen. Im Sommer, wenn der Pass über den Gran San Bernardo nicht geschlossen ist, ist dieser die attraktivste und die **kostenlose** Möglichkeit zu den Tunnels. Aosta wird natürlich auch von Bus und Bahn aus Turin, der Schweiz und aus Frankreich bedient.

Unterwegs
Autofahrer werden die Infrastruktur des Tales schnell schätzen lernen. Ihr könnt Richtung Mont Blanc/Courmayeur den Tunnel (5 EURO einfache Strecke), oder die meist recht schöne Landstrasse durch das Tal wählen. Auch die Busverbindungen sind gut ausgebaut, Städte im Tal und die Seitentäler werden regelmässig -wenn auch teilweise selten- angefahren.

Unterkunft
Es kann nicht genug betont werden: bleibt nicht in den Massentourismuszentren! Vor allem Courmayeur ist ein grosser industrieller Komplex, der für Winter-Massentourismus optimiert wurde. Wer unbedingt in dieser Gegend unterkommen will, sollte die Brücke überqueren und auf der Courmayeur gegenüber liegenden Seite bleiben. Das Hotel La Palud ist hier eine schöne Ausnahme von der generellen Anmutung dieser Gegend. Wenn Ihr Richtung Gran Paradiso National Park unterwegs seid, probiert das Rhemes Tal, vor allem in der Gegend Rhemes-Notre Dame werdet Ihr nette Hotels zu -für die Gegend- vernünftigen Preisen finden (z.B. 90 EURO für ein Zwei-Bettzimmer mit Frühstück und Drei-Gänge-Menü für zwei!). Sehr gut gefiel mir aber vor allem das unterhalb des Richtung Col de Gran St. Bernard liegende Hotel des Alpes in Saint Rhemy. Ihr könnt es nicht verpassen, wenn Ihr nach dem Tunnel direkt in den oberen Teil des Dorfes fahrt.

Aktivitäten
Das Tal von Aosta ist eines der besten Gebiete, um die Alpen kennenzulernen. Egal ob Ihr nur wandern wollt oder die grössten Berge der Alpen sehen und erleben wollt - alles nur eine Stunde weg: Mont Blanc, Matterhorn (hier Cervino genannt), Gran Paradiso und sogar Monte Rosa sind leicht zu erreichen. Nirgendwo sonst in den Alpen ist man von solch faszinierenden Gebirgsgruppen umgeben. Also vergesst nicht, Ausrüstung, Karte und Kompass mitzubringen - es lohnt sich!

Wandern
Ich habe zwei Touren unterschiedlicher Schwierigkeit hier unternommen und kann Euch versichern: die Szenerie ist in dieser Gegend überall atemberaubend. Fast der gesamte National Park und das Mont Blanc Massiv, mit ihren schnee- und eisbedeckten Gipfeln von über 4000m Höhe, die Gletscher und die grossteils intakte Natur lohnen den Besuch. Die offiziellen Wege sind alle gut markiert und sollten üblicherweise keine Hindernisse für den ausdauernden Wanderer darstellen, der auch mal 1000 Höhenmeter aufsteigen kann, ohne zusammenzubrechen. Die benötigte Ausrüstung muss zu den Bedingungen passen, zumindest gute Lederstiefel, warme Kleidung (auch im Sommer) und Regenschutz und ggf. Sonnenschutz gehören immer dazu. Natürlich sollte auch bei dieser guten Infrastruktur eine gute Karte, mindestens 1:50.000, ein Kompass und ein Höhenmesser nicht fehlen. Schliesslich seid Ihr in den Bergen unterwegs....auch wenn es hier sehr mediterran wirkt.
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Tour: Becca di Viou - zwei Kilometer oberhalb von Aosta
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Tour: Lago di Goletta - Berührung mit den Gletschern im Gran Paradiso National Park

Bergsteigen
Selbstverständlich ist das Tal auch ein exzellenter Ausgangspunkt fürs Bergsteigen. Gran Paradiso und seine Nachbarn ebenso wie die Mont Blanc Gruppe werden von Aosta aus schnell erreicht. Unglücklicherweise hatte ich bei der Reise keine Gelegenheit, tiefer in die Berge vorzudringen. Zeitlich reichte es nur für die Fahrt zur Punta Helbronner. Wer interessiert ist, kann sich in Courmayeur einen Bergführer nehmen und mit diesem erste Erfahrungen auf dem Glacier de Geant sammeln und zur Aiguille du Midi oder gar bis nach Chamonix (F) für angemessene Preise wandern. Aber selbst der Besuch nur auf der Punta Helbronner ist bereits spektakulär: auf gut 3.400m seid Ihr mitten unter den berühmten Gipfeln von Mont Blanc, Grand Jorasses und Dente del Geant. Die 25 EURO für die Aufstiegshilfe können einem das wert sein..
- Foto der Punta Helbronner, Foto der Aiguille du Midi
- Mont Blanc webcam von montblanc.com
- Normalwege auf den Mont Blanc von Tuan

Specials

...was man nicht verpassen sollte!
Definitiv die Pizzen in der Pizzeria in Etroubles auf dem Weg von Aosta zum Gran St. Bernard. Auch ein Muss ist ein Besuch der Stadt Aosta und die Salamis, der Speck und der geräucherte Schinken aus der Region. Davon abgesehen natürlich der Gran Paradiso National Park und die vielen Tourenmöglichkeiten dort!

...was man lassen sollte!
Um es nochmal zu sagen: bleibt weg vom Massentourismus und seinen Zentren. Das heisst nicht nur Courmayeur zu meiden, sondern auch Cogne & Pont (Gran Paradiso National Park) während der Hochsaison. Diese Gebiete sind dann übervölkert von Hochtourengehern und Bergsteigern, die einen "einfachen" Viertausender kassieren wollen. Da das Tal südlich des Alpenhauptkammes liegt, ist das Wetter meist noch lange bis in den Oktober gut, falls Ihr unterhalb der 3000er Marke bleibt. Das Frühjahr jedoch ist hier kritisch, aufgrund der grossen Höhen verschwindet der Schnee auf den Gipfeln erst spät.

letzte überarbeitung: Monday, August 11, 2003 copyright www.therucksack.net