Schon ca. 2300 v. Chr. wurden Glücksspiele in Tavernen oder auf der Straße gespielt. Doch es ging nur selten um Unterhaltung – mit Glücksspielen wurden Schicksale ganzer Gebiete entschieden. Der Unterhaltungsaspekt stammt hingegen aus Griechenland, wo das Wetten auf Sportveranstaltungen erfunden wurde und auch hier dienten ganze Ländereien als Einsatz. Bei den Römern wurde nicht nur um Besitztümer gespielt, sondern sogar um die eigene Freiheit oder die der Sklaven oder Verwandten. Der Glaube, dass das Glücksspiel nur auf Glück beruhe, wurde von Wissenschaftlern in der Renaissance widerlegt und bewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit des Gewinns errechnet werden kann.

Mittlerweile gibt es unzählige Arten von Glücksspielen – angefangen beim Hütchenspiel, über Pferderennen, bis Roulette. Sogar Bücher wurden über dieses Thema geschrieben. Slots sind Münzmaschinen, die Technik in diesen Bereich gebracht haben. Seit neuem finden sich im Internet Glücksspielportale, wo man an imaginären Slots Spaß haben kann und sogar einen Bonus ohne Einzahlung erhalten.     

Formen von Glücksspielen und deren Berechbarkeit

Es lassen sich oft Wahrscheinlichkeiten des Gewinns berechnen: Beim Poker können Karten gezählt werden. So können die bereits gelegten Karten im Kopf behalten und die Wahrscheinlichkeit berechnet werden, dass eine bestimmte Karte als nächstes dran kommt.

Auch bei dem scheinbar ausschließlich vom Glück gesteuerten Spiel Roulette ist es möglich ungefähr die Landung der Kugel berechnen zu können. Hierzu gibt es viele Strategien, die die Erfolgschancen erhöhen. Doch  wo genau die Kugel landet, lässt sich nicht voraussagen.

Beim Pferderennen soll angeblich ein guter Blick auf die Beine des Pferdes genügen, um erahnen zu können, ob das Pferd gute Chancen auf einen Sieg hat.    

Des Weiteren gibt es noch viele Arten von Aberglauben, die den Spieler glauben lassen, er hätte mehr Glück, wenn er ein bestimmtes Schmuck- oder Kleidungsstück tragen würde. Viele Spieler haben Glückszahlen. Weit verbreitet ist die Zahl 7 und deren Gegenstück ist wohl die unglückliche Zahl 13.

Die Furcht vor der Zahl ist noch stärker als der Glaube an das Glück der 7. Abergläubische Pokerspieler setzen sich nach einer verlorenen Partie gerne an einen anderen Platz oder wollen ein anderes Set Karten.  Das Glücksspiel hat jedoch auch eine Schattenseite. Viele Glücksspieler werden süchtig und machen weiterhin Einsätze trotz des ständigen Verlustes.

Fazit

Glücksspiel ist real, auch wenn es unglaubwürdig und wie ein Traum erscheint. Die modernen Automaten oder Spiele im Internet sind jedoch zufallsgeneriert und kommen dem Begriff Mythos näher. Auch einige der traditionellen Spiele haben eine unkontrollierbare Seite, bei der das Glück eine Rolle spielt. Es ist unbegreifbar und genau das macht das Glücksspiel zu einem Mythos. Die vielen Arten der Spiele bieten eine Unterhaltungsmöglichkeit für jeden und haben somit kulturübergreifend eine große Reichweite. Dadurch, dass es das Glücksspiel schon Jahrtausende gibt und es in seinen Formen bestehen bleibt, sich aber auch wandelt und Menschen in seinen Bann zieht, ist es ein Mythos.    

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