Natürlich soll jeder Sport oder körperliche Aktivität gesund sein und viele Vorteile mit sich bringen, aber warum denn ausgerechnet Bergsteigen oder Wandern? Bei beiden Aktivitäten handelt es sich um interessante Outdoor-Tätigkeiten, mit denen man nicht nur die Natur intensiv kennenlernen kann, sondern auch seine eigenen Grenzen.

Wer also glaubt, dass Wandern nur etwas für ältere Leute oder Menschen ohne Kondition ist, hat mit dieser Ansicht weit gefehlt!

Bevor es an die gesundheitlichen Vorteile dieser beliebten Outdoor-Aktivitäten geht, sollte man allerdings erst einmal die Unterschiede zwischen Bergsteigen und Wandern kennen.

Was ist der Unterschied zwischen Wandern und Bergsteigen?

Im Prinzip liegt der Unterschied auf der Hand, da man ja nicht unbedingt auf einen Berg „hinauf Wandern“ muss. Bergsteigen kann mit einer extremen Sportart verglichen werden, da es hier je nach Tour, über steiniges Gelände geht, Gletscher überquert werden können und zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen dafür notwendig sind.

Bergsteiger sind meistens im freien Gelände unterwegs und nicht auf markierten Wanderwegen. Sie sind auf Hilfsmittel wie Seile, Steigeisen und Eispickel angewiesen. Auch ist hierzu eine ausgezeichnete Kondition notwendig. Es geht nicht nur alleine darum, mit einem schweren Rucksack auf Berge zu klettern, sondern auch darum, große Höhenunterschiede problemlos überwältigen zu können.

Wandern hingegen findet vorwiegend auf befestigten und vor allem gesicherten Wegen statt. Die Touren können aber durchaus ebenfalls sehr anstrengend sein. Es gibt übrigens unterschiedliche Arten von Wandern, darunter beispielsweise Nordic Walking, Volkswandern, Trekking, Sportwandern, Nachtwandern oder das Speed Hiking.

Was sind die Vor- und Nachteile von Wandern?

Wandern ist gesund und macht in der Regel auch Anfängern großen Spaß. Der Vorteil von dieser Outdoor-Aktivität ist, dass man das Tempo der eigenen Kondition anpassen kann und deshalb nur in Ausnahmefällen eine körperliche Überforderung eintritt.

Was den Energieverbrauch beim Wandern angeht, so ist er fast so hoch wie beim Joggen. Es ist eine ideale Sport- und Freizeitbeschäftigung für so gut wie alle Altersstufen, wobei es allerdings auch auf die Form des Wanderns darauf ankommt.

Gelenke, Knochen und Bänder werden gestärkt, Stress abgebaut, Atemwege und Immunsystem unterstützt und gleichzeitig das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen gesenkt. Auch trägt Wandern zu einer verstärkten Ausschüttung von Glückshormonen bei, sodass man sich dabei nicht nur fit fühlt, sondern auch glücklich und zufrieden.

Ein weiterer Vorteil von Wandern ist, dass hierzu im Prinzip nur geeignete Wanderschuhe und passende Kleidung notwendig sind. Anfänger können erst einmal mit kleinen Wanderungen beginnen und problemlos abbrechen oder Pausen einlegen.

Wie sieht es mit den gesundheitlichen Vorteilen vom Bergsteigen aus?

Wie schon erwähnt, ist Bergsteigen weitaus komplizierter. Dafür ist diese Outdoor-Tätigkeit allerdings auch spannend und richtig aufregend. Wer kann schon von sich behaupten, einen hohen Berg, wie beispielsweise die Zugspitze, bestiegen zu haben?

Bergsteigen oder Alpinismus ist nichts für Anfänger. Für diese Aktivitäten ist eine ausreichende Vorbereitung notwendig, da die Sicherheit aufs Spiel gesetzt wird. Viele Bergsteiger überschätzen sich nicht nur, sondern achten auch nicht auf die äußeren Einflüsse und die aktuellen Wetterverhältnisse.

Ein gesundheitlicher Vorteil vom Bergsteigen ist im Prinzip nur dann der Fall, wenn man über ausreichend Erfahrung und eine hervorragende körperliche Kondition verfügt. Es ist wichtig, dass man als Bergsteiger nicht nur trittsicher ist, sondern auch die Gehtechnik den jeweiligen Situationen anpassen kann.  

Ideale Aktivitäten, um sich für eine anstrengende Bergtour vorzubereiten sind Radfahren, Krafttraining und auch Schwimmen. Diese Aktivitäten kräftigen die Lunge, Muskeln und tragen auch zu einer besseren Kondition mit bei. Bergsteigen ist nichts für Kinder, Senioren oder Menschen mit körperlichen Schwächen.

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